Musik spielen.

Nicht umsonst ist dies eine Redewendung. Vor lauter Drill und Erfolgsorientiertheit vergessen wir meist ihre ursprüngliche Bedeutung:

Es geht um’s Spielen.

Wenn wir kleinen Kindern im Sandkasten zusehen, wie sie mit minimalen, einfachen Werkzeugen aus dem Element Sand urplötzlich unglaubliche Dinge entstehen lassen, ohne irgendetwas geplant zu haben, erleben wir die Urform des Spielens.

Free Play für alle Instrumente

Die Rückbesinnung auf das Spielerische Element

Für die Musik bedeutet das: Loslassen, Zuhören, Dinge passieren lassen.

Natürlich muss man üben, um Technik zu lernen. Aber der eigentliche Vorgang des Musizierens ist spielerisch – ohne auf irgendein Ergebnis zu schielen!

Wenn wir davon ausgehen, dass Kunst nicht nach privatwirtschaftlichen Gesichtspunkten funktionieren kann, ist es folgerichtig Unsinn, das Spielen eines Instruments an einem messbaren Erfolg festzumachen.

Üben müssen wir natürlich schon: Je besser wir unser Instrument beherrschen, desto mehr Möglichkeiten haben wir zur Verfügung.

Beim Musizieren denken wir im besten Fall überhaupt nicht mehr an das, was wir geübt haben – müssen wir auch nicht, deswegen haben wir es ja geübt!

Im Institut MICIS liegt der Schwerpunkt auf dem Unterricht für Streichinstrumente – hier ist die Auseinandersetzung mit Popularmusik besonders spannend.

Streicher in der Popularmusik – Alternative Strings